Über Fernsehen, Prototypen und wertvolle Kritik

VibeWrite im Deutschen Fernsehen – ein Resume

(von Falk Wolsky)

Die Nachteulen unter unseren Lesern haben es vielleicht selbst gesehen: Kürzlich waren wir mal wieder im Fernsehen:

http://rtl-now.rtl.de/rtl-nachtjournal/rtl-nachtjournal.php?container_id=174889&player=1&season=0

Zwei Redakteure von RTL haben uns im Münchener Büro besucht und sich den aktuellen Stand unserer Entwicklung angeschaut. Wir haben uns über die durchaus auch kritische Berichterstattung gefreut, denn mit konstruktiver Kritik können wir viel schneller besser werden. Aber wie man weiß, kommt nicht immer alles ganz korrekt aus der Flimmerkiste …

 

Ein Prototyp ist noch kein fertiges Produkt

Schön hingegen war die Reaktion von Marie Theresa auf die Frage was sie am Lernstift nicht gut findet: Ihr fiel nur die Temperatur ein, die der Prototyp derzeit noch entwickelt, weil sie manchmal eingerissene Finger hat. Dazu muss man wissen, dass nur die Prototypen-Stifte warm werden. Das liegt am dauerhaft eingeschalteten WLAN, das unsere Entwickler zum Programmieren brauchen. Im fertigen Produkt wird das WLAN-Modul immer nur für kurze Zeit an sein – nur dann, wenn es gebraucht wird. Dann wird der Lernstift auch bei kniffeligen Aufgaben einen „kühlen Kopf“ bewahren.

 

Unsere Strategie: Von uns mit Kindern lernen

Zur Zeit testen wir unsere Lernstift-Prototypen viel mit Kindern und Erwachsenen. Wir wollen dabei ganz viele Fragen beantworten; z.B. „Wie liegt der Stift in der Hand?“ oder „Kommen die Nutzer mit dem Wechseln der Batterien gut zurecht?“ oder „Wie werden die Apps wahrgenommen?“ oder „Wie stark, wie lange und mit welcher Frequenz soll das Vibrieren sein?“ Weil wir daneben die ganze Infrastruktur-Plattform (Apps, Webservices, Datenverbindungen, Cloud und API) aufbauen, konzentrieren wir uns in diesen Wochen z. B. noch gar nicht auf den Wortschatz des Lernstifts. Insofern mag es auf den ersten Blick seltsam anmuten, das unsere Test-App nur mit 5 bis 10 Worten arbeitet. Da der Stift an sich ja Buchstaben erkennt, sind natürlich viel mehr Worte möglich – nur die brauchen wir derzeit noch nicht.

 

Ist so ein Stift überhaupt sinnvoll?

Über die Frage nach der Relevanz oder Sinnhaftigkeit unseres eines digitalen Lernstiftes wird gern diskutiert. Und diesen kritischen Fragen stellen wir uns immer wieder gern. Denn wir glauben fest an den Wert der Verbindung aus Handschrift und digitaler Welt. Und wir freuen uns, dass viele Lehrer und Schulen das genauso sehen. Das Interesse an einer Zusammenarbeit seitens vieler Bildungsexperten ist erfreulich groß – immerhin warten knapp 10 europäische Schulen darauf, endlich Beta-Tests mit uns starten zu können. Und dass die Oxford University den VibeWrite Lernstift sogar als „besonders empfehlenswert“ ausgezeichnet hat, bestärkt uns natürlich umso mehr in der Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. 

Doch nun … klingelt die Glocke schon wieder. Die kleine Pause ist vorbei und wir gehen zurück an die Arbeit! Es gibt viel zu tun, damit wir im November die erste Version endlich ausliefern können!

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