Die VibeWrite App-Entwickler Challenge

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Ein kleiner Schnitt für Falk, ein großer Schritt für VibeWrite!

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Hurra! Dank des neuen Mini-Computers sowie des verbesserten Power-Managements unserer Software konnten wir vor wenigen Tagen die Nabelschnur unseres Lernstift Prototypen kappen, sodass er nun vollends kabellos funktioniert.

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Unsere Entwickler werden zwar weiterhin auch mit den verkabelten Prototypen arbeiten, aber mit der Unabhängigkeit von externem Strom ist ein weiterer wichtiger Schritt zum fertigen Produkt getan.

(Und ehe wir es uns versehen, heißt es dann: „Tschüss, Papa! Ich geh‘ die Welt erobern …“)

Lernstift – kein Schummelstift!

(von Daniel Kaesmacher)

Mancher vielleicht etwas unaufmerksame Schüler – äääh! – Leser kritisiert die Idee des VibeWrite Lernstifts, weil dieser angeblich der Faulheit junger Schüler Vorschub leiste. Das ist aber überhaupt nicht so, denn:

Unser Lernstift vibriert bei Rechtschreibfehlern. Er korrigiert sie nicht. Das heißt also, er nimmt der oder dem Lernenden keinesfalls die Pflicht ab, sich die Rechtschreibregeln einzuprägen. Stattdessen hilft er dabei, zu verhindern, dass sich falsche Schreibweisen im Gehirn der Kinder überhaupt manifestieren können. Genau das passiert nämlich, wenn man etwas (wiederholt) falsch schreibt, ohne sich dessen bewusst zu sein.

 

Sofortiges Feedback zur Förderung des Lernerfolgs

Wenn ein Fehler erst im Nachhinein korrigiert wird (wie z.B. beim klassischen Diktat), sind im Gehirn längst falsche Synapsenverbindungen angelegt worden. Das Lernen der korrekten Schreibweise erfordert dann neue synaptische Verbindungen, die sich aber erst gegen das „Establishment“ durchsetzen müssen. Sofortiges Feedback à la Lernstift ermöglicht dem Kind ein direktes Nachdenken über den Fehler (plus „Ach ja!“-Erlebnis), sodass sich weniger korrekturwürdige Synapsen etablieren können. (Der „frische Fehler“ weicht der Korrektur viel leichter.) Außerdem steigert das sensorische Erlebnis des Vibrierens den Lerneffekt.

Der Lernstift macht also aufmerksam, nicht faul oder gar dumm …

 

Auch viele Lehrer lieben Lernstift

Viele Lehrer und so mancher Bildungsforscher ist übrigens durchaus angetan von der Aussicht, schon bald mit dem Lernstift arbeiten zu können. Nicht umsonst haben wir etliche Partnerschulen, die mit uns Betatests durchführen wollen. Und nicht umsonst hat uns das Wolfson College der Oxford University als höchst empfehlenswert („highly commended“) ausgezeichnet.

Digitales Lernen: Fluch oder Segen?

Das Ah und Oh beim Lernen

Über die Vor- und Nachteile, die Chancen und Risiken digitaler Medien im Bereich der Bildung wird ja gern mal gestritten. Aber ob es uns nun gefällt oder nicht: Kinder lieben Smartphones, Tablet Computer und die dazugehörigen Apps – sicher nicht zuletzt, weil sie uns Erwachsene ständig damit beschäftigt sehen …

FB_ad_exploDiese inzwischen sehr fortgeschrittene Digitalisierung unseres Lebens kann man lieben oder verteufeln. Aufhalten jedoch kann man sie nicht. Aber: Man kann sie bestmöglich, also zum Wohle der Kinder nutzen – und genau daran arbeiten wir mit dem VibeWrite Lernstift!

Vibewrite kombiniert das Beste aus analoger und digitaler Welt

Screenshot_AppStatsPen_thbUnser Ansatz für den Umgang mit der digitalen Welt ist es, ihre schier endlosen Möglichkeiten so sinnvoll und lehrreich wie möglich zum Einsatz zu bringen. Dazu gehört der spielerische und interaktive Umgang mit Lerninhalten (Lern-Apps) ebenso wie die Förderung des eigentlichen Schriftspracherwerbs. Wie wichtig das Schreiben von Hand für die geistige Entwicklung ist, zeigen diverse Studien. Und was passiert, wenn das Lernen der Handschrift vernachlässigt wird, zeichnet sich auch schon ab. Dazu gibt es einigen spannenden Lesestoff, u. a. auf WELT.de und NewYorkTimes.com.

Papier, Stift und Computer – das Dream-Team fürs Schreibenlernen

Schreiben lernen allein auf Tablets? Nein! Schreiben lernen im Zusammenspiel von Stift, Papier und Computer? Ja! Denn das macht nicht nur großen Sinn, sondern auch riesigen Spaß. Und wenn das Lernen Spaß macht, tun die Kinder es garantiert viel lieber.

VibeWrite + Mathe = Spaß

Mit dem Lernstift Mathe lernen …? Nichts spaßiger als das!

Nicht nur beim Schreibenlernen wird der Lernstift ein toller Begleiter sein: Erste Lern-Apps für Mathe werden ebenfalls schon entwickelt. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Über Fernsehen, Prototypen und wertvolle Kritik

VibeWrite im Deutschen Fernsehen – ein Resume

(von Falk Wolsky)

Die Nachteulen unter unseren Lesern haben es vielleicht selbst gesehen: Kürzlich waren wir mal wieder im Fernsehen:

http://rtl-now.rtl.de/rtl-nachtjournal/rtl-nachtjournal.php?container_id=174889&player=1&season=0

Zwei Redakteure von RTL haben uns im Münchener Büro besucht und sich den aktuellen Stand unserer Entwicklung angeschaut. Wir haben uns über die durchaus auch kritische Berichterstattung gefreut, denn mit konstruktiver Kritik können wir viel schneller besser werden. Aber wie man weiß, kommt nicht immer alles ganz korrekt aus der Flimmerkiste …

 

Ein Prototyp ist noch kein fertiges Produkt

Schön hingegen war die Reaktion von Marie Theresa auf die Frage was sie am Lernstift nicht gut findet: Ihr fiel nur die Temperatur ein, die der Prototyp derzeit noch entwickelt, weil sie manchmal eingerissene Finger hat. Dazu muss man wissen, dass nur die Prototypen-Stifte warm werden. Das liegt am dauerhaft eingeschalteten WLAN, das unsere Entwickler zum Programmieren brauchen. Im fertigen Produkt wird das WLAN-Modul immer nur für kurze Zeit an sein – nur dann, wenn es gebraucht wird. Dann wird der Lernstift auch bei kniffeligen Aufgaben einen „kühlen Kopf“ bewahren.

 

Unsere Strategie: Von uns mit Kindern lernen

Zur Zeit testen wir unsere Lernstift-Prototypen viel mit Kindern und Erwachsenen. Wir wollen dabei ganz viele Fragen beantworten; z.B. „Wie liegt der Stift in der Hand?“ oder „Kommen die Nutzer mit dem Wechseln der Batterien gut zurecht?“ oder „Wie werden die Apps wahrgenommen?“ oder „Wie stark, wie lange und mit welcher Frequenz soll das Vibrieren sein?“ Weil wir daneben die ganze Infrastruktur-Plattform (Apps, Webservices, Datenverbindungen, Cloud und API) aufbauen, konzentrieren wir uns in diesen Wochen z. B. noch gar nicht auf den Wortschatz des Lernstifts. Insofern mag es auf den ersten Blick seltsam anmuten, das unsere Test-App nur mit 5 bis 10 Worten arbeitet. Da der Stift an sich ja Buchstaben erkennt, sind natürlich viel mehr Worte möglich – nur die brauchen wir derzeit noch nicht.

 

Ist so ein Stift überhaupt sinnvoll?

Über die Frage nach der Relevanz oder Sinnhaftigkeit unseres eines digitalen Lernstiftes wird gern diskutiert. Und diesen kritischen Fragen stellen wir uns immer wieder gern. Denn wir glauben fest an den Wert der Verbindung aus Handschrift und digitaler Welt. Und wir freuen uns, dass viele Lehrer und Schulen das genauso sehen. Das Interesse an einer Zusammenarbeit seitens vieler Bildungsexperten ist erfreulich groß – immerhin warten knapp 10 europäische Schulen darauf, endlich Beta-Tests mit uns starten zu können. Und dass die Oxford University den VibeWrite Lernstift sogar als „besonders empfehlenswert“ ausgezeichnet hat, bestärkt uns natürlich umso mehr in der Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. 

Doch nun … klingelt die Glocke schon wieder. Die kleine Pause ist vorbei und wir gehen zurück an die Arbeit! Es gibt viel zu tun, damit wir im November die erste Version endlich ausliefern können!